Opferentschädigung: Vertrauen Sie uns für schnelles und effektives Handeln

Im italienischen Recht kommt dem Opfer und den durch das Verbrechen geschädigten Personen große Bedeutung zu, denn die sind mit weiten Rechten ausgestattet. Normalerweise stimmen diese beiden Figuren überein, aber es bestehen auch Fälle, in denen dies nicht der Fall ist. Man denke z. B. an eine Tötung (z.B. aufgrund von einem Autounfall, Arbeitsunfall, etc.) bei dem das Opfer des Verbrechens die gestorbene Person ist, während die geschädigten Personen die Erben und Verwandten des Opfers sein können.

 
 
Strafantrag

 

Für die Straftaten, die Antragsdelikte darstellen sollte das Opfer unmittelbar nach der Tatsache oder auf jeden Fall innerhalb von drei Monaten nach der Tat bzw. ab Kenntnis um die Tat einen Strafantrag bei den kompetenten Stellen einreichen. Für offizielle Delikte gilt diese Frist nicht. 

 

Es ist sehr wichtig, dass die Tatsachen klar und einer Rechtslogik folgend dargestellt werden, so dass Staatsanwaltschaft und Polizei sofort Ermittlungen einleiten können, um Beweise durch geeignete Ermittlungshandlungen zu sammeln (Durchsuchungen, Beschlagnahmen, Sicherungsmaßnahmen, Abhörungen, technische Beratung, Beweissicherung usw.). In der Ermittlungsphase ist der Beitrag des Verbrechensopfers von grundlegender Bedeutung. Aus diesem Grunde lohnt es sich für das Opfer den Staatsanwalt von Anfang an durch die Ernennung eines vertrauenswürdigen Anwalts zu unterstützen. In manchen Fällen könnte die Rolle eines erfahrenen Anwalts in dieser Phase von grundlegender Bedeutung sein denn er könnte sich gewinnbringend mit dem Staatsanwalt in Verbindung zu setzen, möglicherweise durch Hinterlegung von Schriftsätzen und Anträgen die Beweiserhebung fördern und wichtige Aspekte klären oder Verteidigungsuntersuchungen (Beweiserhebung durch die Partei) durchführen.

 

In vielen Fällen ist die Einschaltung eines Anwalts bereits bei der Strafantragsstellung entscheidend für die Einleitung und für die Durchführung der Ermittlungen, folglich auch für den erfolgreichen Verfahrensausgang. Aus diesen Gründen ist in den meisten Fällen die Unterstützung eines Anwalts ab dem Stadium unmittelbar nach der erlittenen Straftat sehr wichtig.

 

 

Zivilpartei im Strafverfahren / Nebenkläger / Adhäsionskläger

 

Es handelt sich um das formelle Konstituieren als Partei im Strafprozess, das hauptsächlich darauf abzielt, auf dem schnellsten Weg, also im Rahmen des Strafverfahrens eine Entschädigung für den aus der Straftat erlittenen Schaden zu erhalten. Gleichzeitig wollen die Opfer einer Straftat nicht einfach machtlose Zuschauer des Strafprozesses sein, sondern aktiv daran teilnehmen, um durch die Ausübung der ihren gesetzlich eingeräumten Rechte sicherzustellen, dass der Täter seiner gerechten Strafe zugeführt wird. 

 

Am Prozess teilnehmen und Schadensersatzansprüche geltend machen kann das Opfer bzw. die geschädigte Person nur dann, wenn es sich formal zu Beginn der Verfahrensphase, also in der Vorverhandlung oder in der ersten Gerichtsverhandlung als Nebenkläger bzw. Adhäsionskläger konstituiert. Dies kann nur durch einen zugelassenen Anwalt erfolgen (Anwaltszwang). 

 

Wenn Sie mit der Unterstützung eines erfahrenen Anwalts aktiv an den Verhandlungen teilnehmen, haben Sie ein sehr wichtiges Instrument in der Hand, die Zügel der Verhandlung gegen den Angeklagten zu lenken

 

 
Schadensersatzvereinbarung

 

Eng verbunden mit den oben beschriebenen Phasen sind jene Reihe von außergerichtlichen Kontakten und Verhandlungen mit allen beteiligten Personen, die zu Schadensersatzvereinbarungen noch im Laufe des Verfahrens führen können. Dies bedeutet in der Regel, dass der Anwalt sich in Kontakt mit dem gegnerischen Anwalt setzt, sowie mit der Versicherung sollte eine involviert sein um eine angemessene Entschädigung für den erlittenen Schaden auszuhandeln, während der Prozess noch am Laufen ist und als Druckmittel auf die gegnerische Partei dient.

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