Sexualstraftaten

 

Der prozentuale Anteil von Frauen und anderen gefährdeten Personen, die einen sexuellen Übergriff erleiden mussten, ist wesentlich höher, als man meint. In der Tat handelt es sich um eine Erscheinung, die häufig innerhalb der heimischen Mauern oder in anderen geschlossenen Räumlichkeiten auftritt, sodass nur einige der Täter dieser Straftaten entdeckt werden.  

 

Als grundlegendes Element zur Charakterisierung einer Tat wurden 1996 die Sexualdelikte und das Konzept der „sexuellen Handlungen“ eingeführt, deren Erfüllung nach ihrer objektiven Ausgestaltung  bedeutet, dass die Erfüllung solcher Straftatbestände sehr hart bestraft wird. 

 

Mit dem Begriff der „sexuellen Handlungen“ ist man zu einer scheinbaren Vereinfachung der Beschreibung des relevanten sexuellen Verhaltens gekommen. Unter Verwendung eines einheitlichen Modells, welches von allen vorher in Kraft getretenen Modellen der Strafgesetzgebung in anderen europäischen Ländern abweicht, ist auf jegliche Aufteilung zwischen mehr oder weniger schweren sexualen Taten verzichtet worden.

 

Diese gesetzgeberische Wahl unterlag vieler Kritik, vor allem hinsichtlich der mangelnden Bestimmtheit des Begriffs der „sexuellen Handlungen“ und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Zuschreibung von sexueller Bedeutung zu einem bestimmten Verhalten immer subjektiv variiert und daher nicht eindeutig ist. 

 

Hart bestraft werden sexuelle perverse Handlungen, die durch eine vermeintlich erotische Anziehungskraft von Kindern animiert werden, unabhängig von deren Geschlecht. 

 

Jede Darstellung von Kindern in eindeutig sexuellen Handlungen, egal ob real oder nachgestellt, und jede Darstellung der Geschlechtsorgane von Kindern für primär sexuelle Zwecke fällt - unabhängig von dem verwendeten Medium - unter Kinderpornographie, für welche die Strafen ziemlich streng sind. 

 

Das Vorliegen von Vorsorgeanforderungen zur Feststellung der bestimmten Taten umfasst manchmal die Anwendung von Schutzmaßnahmen gegen die Partei, welche verantwortlich gemacht wird. 

 

Häufig werden bei Taten mit sexuellem Hintergrund Psychologen zur Beratung hinzugezogen (auch bei Kindern).

 

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